Filmkritik: “April, April – Tote scherzen nicht” – Ein schlechter Aprilscherz

Wieder einmal habe ich mir einen Horrorfilm angesehen und zwar “April, April – Tote scherzen nicht”. Ob und wir mir der Film gefallen hat, das könnt ihr der folgenden Filmkritik entnehmen.

[STORY]

Immer am 1. April feiert die die hübsche Desiree Cartier (Taylor Cole) in ihrer Villa eine Debütantinnenparty. Da die Feier am 1. April stattfindet, dürfen selbst bei einem solchen gesellschaftlichen Anlass einige Streiche nicht fehlen. Dumm nur wenn einer dieser Streiche nach tödliche Folgen hat.

In Folge dessen werden Desiree und ihr Bruder Blaine (Josh Henderson) zur Zielscheibe eines Killers, der Jagd auf die beiden und ihre Freunde macht und so manches Opfer fordert.

[MEINE MEINUNG]

Ich bin ja jemand, der so manchem Horrorfilm eine gute Seite abgewinnen kann, aber bei “April, April – Tote scherzen nicht” will mir dies absolut nicht gelingen. An dem Film stimmt wirklich gar nichts. In Ansätzen ist die Idee mit dem verunglückten Aprilscherz durchaus zu gebrauchen, aber bei der Umsetzung machen die Regisseure Mitchell Altieri und Phil Flores so ziemlich alles verkehrt. Das ist in sofern schade, da die beiden als “The Butcher Brothers” bekannten Filmemacher mit ihrem Werk “The Hamiltons” zuletzt einen wirklich gelungenen Horrorstreifen geschaffen haben, der durch eine dichte Atmosphäre und einige wirklich fiese Momente überzeugt.

Dagegen wirkt “April, April – Tote scherze nicht” regelrecht fromm. Großartige Schockeffekte sind nicht wirklich vorhanden. Wenn dann doch mal etwas passiert, ist dies sehr vorhersehbar und nicht gerade spannend inszeniert.

Das Beste an “April, April – Tote scherzen nicht” ist da noch die Grundidee des Films. Einen Horrorfilm auf Basis einen Aprilscherzes zu erschaffen ist ein noch relativ unverbrauchtes Thema. Daher ist es umso trauriger, dass die Umsetzung hier so in den Sand gesetzt wurde.

[FAZIT]

“April, April – Tote scherzen nicht” ist die Art Film, die man nicht gesehen haben muss. Hier fragt man sich, warum eine solche Produktion vom Filmstudio überhaupt grünes Licht bekommen hat. Selbst für Einsteiger in das Genre hält der Film keine Überraschungen bereit, so dass von einem Konsum des Films getrost abgeraten werden kann.

[FILMFAKTEN]

Titel: April, April – Tote scherzen nicht
Originaltitel: April Fool’s Day
Jahr: 2008
Land: USA
Länge: 89 Minuten
Regie: Mitchell Altieri, Phil Flores
Drehbuch: Mikey Wigart, Danilo Bach
Darsteller: Taylor Cole – Desiree Cartier
Josh Henderson – Blaine Cartier
Scout Taylor-Compton – Torrance Caldwell
Joe Egender – Ryan
Jennifer Siebel – Barbie
Samuel Child – Peter Welling
Joseph McKelheer – Charles Lansford
Frank J. Aard – Wilford
Sabrina Aldridge – Milan Hastings
Tom Barker – Photographer
Michael Beasley – Kitchen Staffer
Charles Black – Judge
Meredith Boll – Susan Moyer
Mariesha Crews – Blaine’s Hot Girl
Dave Gould – FX Coordinator
Genre: Horror
Altersfreigabe: FSK freigegeben ab 16 Jahren
Vertrieb: Sony

3 Responses to “Filmkritik: “April, April – Tote scherzen nicht” – Ein schlechter Aprilscherz”

  • Blackmen:

    Also, wenn ich diese Kritk lesse, ich kann karnicht soviel Essen wie ich gerne K….würde.

    OK – Horrorfilm ist bei total übertrieben, Thriller wäre passender.

    Natürlich, wer hier auf Monster/Alien und 1000 Liter Blut hofft wird enttäuscht sein. Aber muss das den immer sein? Und genau deshalb finde ich Ihn gut. Ein Film der ohne dem ganzen Gemetzel – Monster und Co aus kommt. Eine Geschichte die durch aus mal im Real Leben wahr werden könnte,… oder schon war? Wer weis das schon.

    Die Geschichte ist simpel und Real, ein schlechter Aprilscherz der Tödliche folgen mit sich zieht.

  • @Blackmen: Der Film ist das Remake eines Slasherfilms und somit muss der Film meiner Meinung nach auch unter diesen Gesichtspunkten betrachten werden. Aber selbst, wenn man den Film als Thriller sieht, hat der Film deutliche dramaturgische Schwächem und ist einfach nur schwach inszeniert.

    Aber Geschmäcker sind nun mal verschieden!

  • Toasty:

    Einer der Filme, die man sicher nicht gesehen haben muss, aber den man sich gerne angucken kann, ohne vollkommen genervt schon vorher auszuschalten.

    Klar sind die Schauspieler nicht die besten und gibt sicherlich auch spannendere Filme. Aber das Ende fand ich schon sehr gelungen. Gibt in letzter Zeit soviele Filme, die unglaublich vorhersehbar waren, aber auf das Ende wäre ich nie gekommen.

    Für zwischendurch ist der Film aufjedenfall nicht schlecht…gibt durchaus schlechtere Filme in dem Genre. ;)

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