Warum Männer wie 007 sein wollen
James Bonds neuestes Kinoabenteuer “Skyfall” ist gerade auf Blu-ray und DVD erschienen. Für viele Männer ist er ein Vorbild, viele Männer wünschen sich so zu sein wie er, doch die wenigsten sind annähernd wie er. Klar, Spione gibt es eh nicht viele und man kann es auch nicht so leicht werden, auch nicht wenn man es will.
Eine spezielle Ausbildung und die nötigen Kontakte gehören wohl dazu. Man kann keine Berufsschule dafür besuchen um nach maximal 3,5 Jahren als ausgebildeter Spion mit dem Gesellenschein beim BND, KGB, CIA oder MI5 anheuern. Eine andere Route muss eingeschlagen werden, die James Bond wahrscheinlich eingeschlagen hat und nunseit Jahrzehnten im Dienste Ihrer Majestät gegnerische Spione und Halunken jeglicher Art jagen und eliminieren darf, umso so die Welt vor dem Untergang retten.
Männer wollen, wenn sie schon nicht Spion werden können, so sein wie Mr. Bond. Cool, lässig, elegant, ein Frauenschwarm. Immer gut gekleidet, immer den passenden Spruch auf den Lippen, immer eine Traumfrau an der Seite. Traumfrauen die sich um ihn reißen, die alles tun würden nur um eine Nacht mit ihm zu verbringen. Frauen die davon träumen Mrs. Bond zu werden. Auch ein sehr wichtiger Grund so sein zu wollen wie er!
James hat auch Kontakte zu allen möglichen Personen, darunter extrem wichtige Persönlichkeiten. Er ist ein Mann von Welt und weiß wie man sich bei jeder Gelegenheit zu benehmen hat. Und er hat eine Passion. Neben schönen Frauen, treibt er sich gerne in Casinos rum, aber er könnte auch ein Online Casino besuchen! Böse Zungen behaupten, er tut es nur, weil Männer in seinem Alter so etwas nun mal tun. Sie besuchen Casinos. Wie alt ist Bond eigentlich? Der Spion mit der Doppelnull scheint zeitlos zu sein. Er scheint nicht zu altern, sondern immer im besten Mannesalter zu sein. Aber Casinos liebt er ungemein. Dort trifft er entweder schöne Frauen oder er spioniert rum und versucht einen Fall zu lösen.
Sneakfilm fängt bei 0 an!
Es gibt Tage, da läuft es einfach nicht so wie es soll. Heute war für Sneakfilm – Kino mal anders so ein Tag. Ein kleiner Fehler und schon war die Datenbank platt und das Backup ist auch nicht lesbar! So heißt es bei 0 anfangen! Die meisten Film-, DVD- und Blu-ray Kritiken liegen als Dokumente auf der Festplatte rum und so wird in den nächsten Tagen und Wochen das Onlinemagazin wieder mit Leben gefüllt! Ich würde mich freuen, wenn Ihr es mit reichlich besuchen danken würden!
Also: Auf ein neues!
Filmkritik: Die Geistervilla – Hui Buh! Geisterstunde!
Irgendwie scheint 2004 für mich ein richtig intensives Kinojahr werden. Nach der Sneak Preview am Donnerstag ging es letzten Sonntag erneut ins Kino. Zusammen mit meiner Freundin und einem guten Freund haben wir das Kinobrunch Angebot der UCI-Kinowelt in Düsseldorf angenommen und uns gemeinsam den Film “Die Geistervilla” angesehen. Wie schon in “Fluch der Karibik” handelt es sich bei dem Film “Die Geistervilla” um eine Verfilmung einer Disneyland Attraktion. Diesmal nahm man sich die Geisterbahn “Haunted Mansion” als Vorbild und setzte dieses Spukhaus mit Liebe zum Detail in Szene.
Jim Evers (Eddie Murphy) und seine Frau Sara (Marsha Thomason) sind erfolgreiche Immobilienmakler.
Besonders Jim ist deswegen oft unterwegs, so dass er sogar an seinem Hochzeitstag zu spät nach Hause kommt um mit seiner Frau, wie verabredet, Essen zu gehen. Als Entschuldigung verspricht er am kommenden Wochenende mit Ihr und den beiden Kindern Michael (Marc John Jeffries) und Megan (Aree Davis) einen Familienausflug zum See zu machen und die Arbeit ruhen zu lassen. Die gesamte Familie freut sich über die Entscheidung, als dann das Telefon klingelt und ein neuer Kunde für “Evers & Evers Immobilien” an der Leitung ist. Master Gracey (Nathaniel Parker) möchte sein Anwesen verkaufen und dies exklusiv mit Sara besprechen.
Nicht nur Sneakfilm schreibt Filmkritiken
Wer dieses Onlinemagazin ansurft, macht dies aus unterschiedlichen Gründen. Einige von Euch wollen einfach nur an den hier veranstalteten Gewinnspielen teilnehmen, andere sich über die Neuscheinungen und Kinoneustarts informieren. Die Meisten werden aber wohl wegen den Filmkritiken hier hinsurfen.
Doch natürlich kann Sneakfilm nicht alle aktuellen Filme abdecken und für Interviews mit Schauspielern und Regisseuren fehlt einfach die Manpower. Doch zum Glück ist Sneakfilm ja nicht die einzige Anlaufstelle für Filmkritiken im Internet. Eine Filmkritik zu “Ralph reichts” gibt es hier zum Beispiel nicht zu lesen, doch dafür gibt es ja die Filmseiten des Südkurier.
Ich persönlich suche natürlich auch immer nach Informationsquellen zu Filmen, die ich noch nicht kenne oder nach Kritiken die mir eine zweite Meinung zu einem Film geben, den ich selber geschaut habe und so gehören die Filmseiten des Südkuriers mittlerweile zu einer festen Anlaufstelle bei meinen Streifzügen durch das Netz.
Was mir dabei besonderes gut gefällt, ist die Tatsache, dass die Redakteure nicht nur die großen Blockbuster beleuchten, sondern der Fokus durchaus auch auf kleinen unbekannten Filmperlen liegt. Von “Der Verdingbub” hätte ich ohne den Südkurier vermutlich nie gehört und auch, wenn der Film sicher nicht meinen Sehgewohnheiten entspricht, habe ich nun einen Film mehr auf der Merkliste, der dort sonst nie gelandet wäre.
Gute Filme – schlechte Filme
Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und so kommt es dann auch nahezu bei jedem Film vor, dass er von einigen Leuten gute Kritiken einheimst und von anderen in der Luft zerrissen wird. Nur selten gibt es Filme, die wirklich jeder liebt und diese Filme sind dann nicht mehr und nicht weniger als ein Instant Classic und Meisterwerk.
Für mich als Filmliebhaber gehören diese Diskussionen über Filme einfach dazu und aus meiner Sicht wäre die Filmlandschaft um einiges langweiliger, wenn alle die einen Film schauen die gleiche Meinung zum Film hätten. Ich persönlich liebe die “Rocky Horror Picture Show”, kenne aber genug Leute die mit dem Film so gar nichts anfangen können und was gibt es schöneres als mit diesen Leuten eine sachliche Debatte darüber zu führen warum der Film eben doch toll ist und mein Gegenüber ihm eine zweite Chance geben sollte.
Doch was für gute Filme gilt, gilt natürlich genauso auch für schlechte Filme. Filme die ich überhaupt nicht mag, mögen andere Leute wiederum sehr gerne und versuchen mich ihrerseits von den Qualitäten dieser Werke zu überzeugen.
Bei schlechten Filmen gibt es bei mir allerdings noch eine weitere Kategorie. Filme, die so schlecht sind, dass sie eigentlich schon wieder gut sind. Hier fällt mir zum Beispiel “Im Land der Raketenwürmer” ein, den ich mir immer wieder ansehen kann, den ich allerdings trotzdem niemals als guten Film bezeichnen würde.
Die Filmwelt lebt wie jede andere Kunstform auch von den unterschiedlichen Meinungen der Konsumenten und für mich werden Filme auch dadurch interessant, dass es eben zu jeden Film nahezu unendlich viele unterschiedliche Meinungen gibt!
Ich freue mich daher über jede noch kommende Diskussionen darüber, ob ein Film nun ein guter oder ein schlechter Film ist!
Filmkritik: “Zu scharf um wahr zu sein” – Als Verlierer das Herz der Traumfrau gewinnen

[STORY]
Kirk (Jay Baruchel) ist der absolute Durchschnittstyp. Gerade denkt er noch darüber nach, wie er seine Ex-Freundin Marnie (Lindsay Sloane) zurückerobern kann und im nächsten Moment hat er das iPhone der wunderschönen Molly (Alice Eve) in der Hand, die selbiges bei ihm an der Flughafenkontrolle hat liegen lassen.
Filmkritik: Pieces of April – Wie ein Truthahn eine Familie wieder zusammenführt
Letzten Donnerstag war es mal wieder soweit, Sneak Preview in der UCI-Kinowelt Düsseldorf. Wir, die Gruppe mit der ich immer die Sneak besuche, rechneten mit dem Film “Sin Eater”, der allerdings nicht gezeigt wurde. Stattdessen bekamen wir “Pieces of April” zu sehen, ein ungewöhnliches Familiendrama. Lest im folgenden ob die Sneak der Kalenderwoche 5 eine lohnenswerte war oder ob die Zeit unnötig verschwendet wurde.
“Pieces of April” erzählt eine tragische Familiengeschichte. April Burns (Katie Holmes) versteht sich nicht besonders gut mit Ihrer Mutter Joy (Patricia Clarkson). Aus diesem Grund ist Sie auch nach New York in die Lower East Side gezogen und wohnt dort mit Ihrem Freund Bobby (Derek Luke).
Zu Thanksgiving lädt April nun Ihre gesamte Familie nach New York zum Truthahnessen ein um die Familie zusammenzuführen. Zudem ist es für April vielleicht die letzte Möglichkeit sich mit Ihrer Mutter zu versöhnen, da diese an Krebs erkrankt ist und nicht mehr lange zu leben hat.
Während April nun versucht in Ihrer Wohnung den Truthahn zu braten und dabei mit allerlei Problemen zu kämpfen hat, macht sich Familie Burns, bestehend aus Mutter Joy, Vater Jim (Oliver Platt), Sohn Timmy (John Gallagher Jr.), Tochter Beth (Alison Pill) und Grandma Dottie (Alice Drummond), mit dem Auto auf nach New York. Auch sie haben mit allerlei Problemen zu kämpfen, allerdings weniger mit kochtechnischen Problemen als vielmehr mit familiären Streitereien.
Filmkritik: Underworld – Matrix meets Blade
Donnerstag war es wieder einmal soweit, Sneak Preview im Düsseldorfer UCI. Zu sehen gab es diesmal den Fantasy-Actionstreifen “Underworld”. Lest im folgenden wie immer alles was man über den Film wissen muss.
Seit vielen Jahrhunderten tobt unentdeckt von den Menschen ein Krieg zwischen Vampiren und Lycanern (Werwölfe). Die Ursprünge hierfür liegen weit in der Vergangenheit und heute kämpfen die beiden Gruppen nicht mehr mit mittelalterlichen Waffen gegeneinander, sondern mit modernstem Kriegswerkzeug. Mitten drin in diesem Kampf steckt Selene (Kate Beckinsale), eine Kriegerin der Vampire, die unter der Führung von Kraven (Shane Brolly) Jagd auf die blutrünstigen Werwölfe macht.
Die Vernichtung der letzten Lycaner steht bevor, da kreuzt der Mensch Michael Corvin (Scott Speedman) auf, der für die Lycaner aus irgendeinem Grund wichtig zu sein scheint.
In letzter Minute kann Selene ihn vor den Lycaner retten und Michael in Sicherheit bringen, der aber, was Selene nicht weiß, bereits von einem Lycaner gebissen wurde.
Nun kommt Selene einer Verschwörung auf die Spur, die das Ende des gesamten Vampirbestands bedeuten könnte. Der mächtige Lycaner Lucian (Michael Sheen) scheint anders als Kraven behauptet nicht von ihm getötet worden zu sein, sondern plant die Verreinigung von Lycanern und Vampiren zu einer neuen, noch mächtigeren Lebensform. Die benötigten Gene trägt Michael Corvin in sich, ein Nachfahre der ersten Vampire und Lycaner. An Kraven kann Selene mit dieser Theorie natürlich nicht herantreten und beschließt den Vampirfürsten Viktor (Bill Nighty) Jahre vor dem geplanten Termin aus dem Todesschlaf zu wecken und ihn um Hilfe im Kampf gegen Kraven und die drohende Bedrohung durch Lucian zu bitten.
Filmkritik: Hero – Ein Märchen chinesischer Art
Gestern Abend im Hotel war es mir langweilig und so habe ich beschlossen mir einen Film auf meinem Notebook anzusehen. Die Wahl fiel auf den chinesischen Film “Ying xiong” hierzulande unter dem Titel “Hero” bekannt.
Erzählt wird folgende Geschichte: Im China vor über 2000 Jahren herrscht Krieg. Die einzelnen Reiche sind zerstritten, allerdings schwingt sich der König der Provinz Qin (Daoming Chen) dazu auf die Reiche zu vereinen und in einem vereinten China über alle Reiche zu regieren. Drei Attentäter, Broken Sword (Tony Leung), Flying Snow (Maggie Cheung) und Long Sky (Donnie Yen), wurden gesandt um den König zu ermorden. Dabei scheiterten die drei, der König lebt seitdem aber in ständiger Angst vor Attentätern.
10 Jahre lang lebt er isoliert in seinen Palast als plötzlich Nameless (Jet Li) mit der Kunde auftaucht, er hätte die drei gefährlichen Attentäter ermordet. Bei seiner königlichen Audienz erzählt Nameless nun seine spannende Geschichte wie er diese Taten vollbracht hat. Dabei kommt es zu einigen überraschenden Wendungen.
Es wäre falsch an dieser Stelle auch nur ein Wort genauer auf die Story einzugehen, denn die spannende Geschichte mit Ihren Wendungen würde hierdurch völlig Ihren Reiz verlieren. Vielmehr möchte im folgenden ein wenig auf die Umsetzung des Film eingehen.
Filmkritik: School of Rock – Lernen zu rocken
Der vergangene Donnerstag war bei mir wiedereinmal Sneak-Preview Zeit. Voller Spannung erwarte ich das kommende und muss sagen, dass es viel schlimmer hätte kommen können. “School of Rock” hieß der gezeigte Film und im folgenden könnt Ihr Euch in gewohnter Weise über dieses Machwerk informieren.
“School of Rock” ist ein richtig gute Komödie mit der Thematik Rockmusik. Der Leadgitarrist Dewey Finn (Jack Black) wird kurz vor dem “Battle of the Bands” von seiner Band “No Vacancy” aus der Kombo geschmissen und die Aussicht auf das Preisgeld von 20.000 $ sinkt rapide. Hinzukommt, das sein Mitbewohner und Freund Ned Schneebly (Mike White) gemeinsam mit dessen Freundin Patty Di Marco (Sarah Silverman) beschließt ihn vor die Tür zu setzen, sollte Dewey seine Mietschulden nicht bis Ende der Woche begleichen.
Was soll man also in so einer Situation tun und so bleibt Dewey nichts anderes übrig als auf das Schicksal zu hoffen, welches sich auch in Person von Rosalie Mullins (Joan Cusack) sofort bei Ihm meldet.
Rosalie Mullins, Schulleiterin einer Eliteschule, ruft bei den drei WG-Bewohnern an um Ned Schneebly zu sprechen. Dieser ist allerdings nicht da und so meldet sich Dewey. Nachdem er erfährt was Ned in seinem Job als Aushilfslehrer an Bezahlung erhält beschließt Dewey spontan sich als Ned auszugeben, ein paar Wochen an der Schule zu “unterrichten” und so die Mietschulden zu bezahlen.
