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	<title>Sneakfilm - Kino mal anders &#187; Western</title>
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	<description>Alles rund ums Medium Film</description>
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		<title>Filmkritik: Pale Rider &#8211; Ein hilfreicher Fremder</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 14:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gnislew</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Western]]></category>
		<category><![CDATA[Clint-Eastwood]]></category>
		<category><![CDATA[Dennis Shryack]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Butler]]></category>
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		<category><![CDATA[Pale Rider]]></category>

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		<description><![CDATA[Die folgende Filmkritik wird pr&#228;sentiert von Video Buster! Clint Eastwood (Gran Torino, Million Dollar Baby) hat in seinen jungen Jahren mit seinen Rollen in diversen Western einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht. 1985 hat er sich auf den Regiestuhl gesetzt um mit &#8220;Pale Rider&#8221; selber einen Western zu inszenieren, in dem er auch gleich die Hauptrolle &#252;bernommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<em>Die folgende Filmkritik wird pr&#228;sentiert von <a href="http://www.videobuster.de">Video Buster</a>!</em></p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=F8F8EC&#038;IS2=1&#038;bg1=F8F8EC&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=sneakkinomala-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;asins=B001C4R5B0" style="width:120px;height:240px; float:left; padding:5px; margin-right:15px; margin-bottom:10px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><strong>Clint Eastwood (<a href="http://www.sneakfilm.de/2009/03/16/kinokritik-gran-torino-eastwoods-alterswerk-haut-in-dramatic-fashion-rein/" rel="nofollow">Gran Torino</a>, <a href="http://www.sneakfilm.de/2008/07/16/filmkritik-million-dollar-baby-frauenboxen/" rel="nofollow">Million Dollar Baby</a>)</strong> hat in seinen jungen Jahren mit seinen Rollen in diversen Western einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht. 1985 hat er sich auf den Regiestuhl gesetzt um mit <strong>&#8220;Pale Rider&#8221;</strong> selber einen Western zu inszenieren, in dem er auch gleich die Hauptrolle &#252;bernommen hat.</p>
<p><strong>[INHALT]</strong></p>
<p>Die Bewohner eines Bergarbeiterst&#228;dtchens werden vom Gro&#223;grundbesitzer <strong>Coy LaHood (Richard Dysart)</strong> terrorisiert. Jeder noch so kleine Goldclaim wird von ihm aufgekauft. Notfalls werden Unwillige mit Gewalt zum Verkauf gezwungen.</p>
<p>Eines Tages reitet allerdings ein Fremder und namensloser <strong>Priester (Clint Eastwood)</strong> in die Stadt und stellt sich auf die Seite der Bewohner. Mit einer f&#252;r einen geistlichen &#228;u&#223;erst rabiaten Art und mit ungemeiner Pr&#228;zision dezimiert er die bewaffneten Schergen des fiesen <strong>LaHood</strong>.</p>
<p><span id="more-4849"></span>Das Blatt scheint sich zu Gunsten der Bergarbeiter zu wenden, doch der blutige Kampf bleibt auf beiden Seiten nicht ohne Verluste.</p>
<p><strong>[MEINE MEINUNG]</strong></p>
<p>Irgendwie passt <strong>&#8220;Pale Rider&#8221;</strong> so gar nicht in die 80er Jahre. In den Kinos sorgen Arnie &#038; Co. in einfach gestrickten Actionrei&#223;ern f&#252;r Ordnung, so dass dieser klassische Western wie ein Fremdk&#246;rper wirkt.</p>
<p>Jetzt, mehr als 20 Jahre nach Ver&#246;ffentlichung, kommt der Film allerdings in einem anderen Licht daher. Schaut man den Film, ohne sein Ver&#246;ffentlichungsdatum zu kennen, k&#246;nnte man denken, dass man einen Film aus der Bl&#252;tezeit des Westerns sieht. Genretypisch sind die Grenzen zwischen gut und b&#246;se relativ deutlich abgespeckt und der Film folgt einfach allen typischen Genrekonventionen.</p>
<p>War dies zu der hochzeit des Western kein Problem, wirkt der Film schon bei seiner Erstver&#246;ffentlichung wie ein Relikt aus alten Tagen. Und war dies in den 80ern schon problematisch, ist dieses Problem 2010 noch einmal einen Tick gr&#246;&#223;er. Heute erwartet man von einem Film einfach tiefer ausgefeilte Charaktere, die nicht so leicht nach gut und b&#246;se sortiert werden k&#246;nnen.</p>
<p>Dies ist auch der Hauptgrund, weshalb mir <strong>&#8220;Pale Rider&#8221;</strong> nicht wirklich gefallen hat. Der Film hat zwar seine spannenden Momente, doch insgesamt gesehen ist der Film zu durchschaubar. Auch konnte mich die ruhige erz&#228;hlweise nicht wirklich vom Hocker hauen. Der ganze Film wirkt dadurch etwas tr&#228;ge.</p>
<p>Betrachtet man <strong>&#8220;Pale Rider&#8221;</strong> im Vergleich zu <strong>Eastwoods</strong> sp&#228;teren werken, merkt man ganz klar, dass im bei diesem fr&#252;heren Werk noch ein wenig an Erfahrung im Regiestuhl fehlt. Schon mit seinem sieben Jahre sp&#228;ter entstandener erneuter Abstecher ins Westerngenre, <strong>&#8220;Erbarmungslos&#8221;</strong>, beweist <strong>Eastwood</strong> selber, dass er es besser kann.</p>
<p>Objektiv betrachtet ist <strong>&#8220;Pale Rider&#8221;</strong> mit Sicherheit kein schlechter Film, er trifft nur einfach meinen Geschmack nicht. Ich hatte mich zwar auf den Film gefreut, mag ich Eastwoods sp&#228;teren Filme doch sehr, nur fehlen <strong>&#8220;Pale Rider&#8221;</strong> aus meiner Sicht leider packende Dialoge und das schnelle Tempo.</p>
<p><strong>[Fazit]</strong></p>
<p>Alte Western sind dein Ding? Dann gef&#228;llt dir auch der 80er-Jahre Western <strong>&#8220;Pale Rider&#8221;</strong>. <strong>Eastwood</strong> zaubert mit seinem Film einen klassischen Western aus der Tasche, der dabei schon bei seiner Ver&#246;ffentlichung wie ein Relikt aus alten Tagen wird. Wer mit Western in seiner bekanntesten Art also etwas anfangen kann, ist hier richtig. Um einfach nur unterhalten zu werden bietet <strong>&#8220;Pale Rider&#8221;</strong> allerdings zu wenig und ist zu langsam erz&#228;hlt.</p>
<p><strong>[FILMFAKTEN]</strong></p>
<p>Titel: <strong>Pale Rider</strong><br />
Originaltitel: <strong>Pale Rider</strong><br />
Jahr: 1985<br />
Land: USA<br />
L&#228;nge: 116 Minuten<br />
Regie: Clint Eastwood<br />
Drehbuch: Michael Butler, Dennis Shryack<br />
Darsteller: Clint Eastwood &#8211; Preacher<br />
Michael Moriarty &#8211; Hull Barret<br />
Carrie Snodgress &#8211; Sarah Wheeler<br />
Chris Penn &#8211; Josh LaHood (as Christopher Penn)<br />
Richard Dysart &#8211; Coy LaHood<br />
Sydney Penny &#8211; Megan Wheeler<br />
Richard Kiel &#8211; Club<br />
Doug McGrath &#8211; Spider Conway<br />
John Russell &#8211; Stockburn<br />
Charles Hallahan &#8211; McGill<br />
Marvin J. McIntyre &#8211; Jagou<br />
Fran Ryan &#8211; Ma Blankenship<br />
Richard Hamilton &#8211; Jed Blankenship<br />
Graham Paul &#8211; Ev Gossage<br />
Chuck Lafont &#8211; Eddie Conway<br />
Genre: Western<br />
Altersfreigabe: FSK freigegeben ab 16 Jahren<br />
Vertrieb: Warner Bros. Pictures</p>
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		<title>Filmkritik: &#8220;Pistoleros&#8221; &#8211; Italo meets New Cinema</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 16:49:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The-Duke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Western]]></category>
		<category><![CDATA[Erik Holmey]]></category>
		<category><![CDATA[Pistoleros]]></category>
		<category><![CDATA[Shaky Gonzales]]></category>

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		<description><![CDATA[[Inhalt] Frank (Erik Holmey) ist ein harter Hund, den so schnell nichts aus der Ruhe bringt und immer f&#252;r einen viel versprechenden Coup zu haben ist. Ein getarnter Safe, der von D&#228;nemark nach Deutschland gebracht werden soll, weckt seine Aufmerksamkeit und nach einer halsbrecherischen und in der Planung wenig ausgefeilten Aktion gelingt es ihm mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=the-duke-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B001M4LUWU&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=FFFFFF&#038;bg1=F8F8EC&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px; float:left; padding:5px; margin-right:15px; margin-bottom:10px" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><strong>[Inhalt]</strong></p>
<p>Frank (Erik Holmey) ist ein harter Hund, den so schnell nichts aus der Ruhe bringt und immer f&#252;r einen viel versprechenden Coup zu haben ist. Ein getarnter Safe, der von D&#228;nemark nach Deutschland gebracht werden soll, weckt seine Aufmerksamkeit und nach einer halsbrecherischen und in der Planung wenig ausgefeilten Aktion gelingt es ihm mit einigen Kumpanen das wertvolle St&#252;ck zu entwenden. </p>
<p>Doch kaum aufgebrochen erscheint schon die Polizei und bis auf einen kleinen Teil der Millionen kann er nichts mehr retten. Zum Schutz des Geldes entwirft er ein R&#228;tsel, das mittels einiger Tattoos &#252;ber eine kleine Schnitzeljagd zum gew&#252;nschten Geldsegen f&#252;hren soll. Dumm nur, dass sich so einige fragw&#252;rdige Gestalten auf Schatzsuche nach den Moneten begeben und dabei um ihr Ziel zu erreichen vor Gewalt keinesfalls zur&#252;ckschrecken…</p>
<p><span id="more-4048"></span> <strong>[Kritik]</strong></p>
<p>Ihren Status als Geheimtipp haben die D&#228;nen schon lange nicht mehr inne, zu sehr sind mittlerweile Cineasten auf aller Welt in den Genuss der schwarzhumorigen, skurrilen und unkonventionellen Geschichten gekommen, die das heimatliche Kino doch so bedeutend pr&#228;gen und von der generellen Masse hervorheben.. Egal ob „Pusher“, „Adams &#196;pfel“, „In China essen sie Hunde“, diese Liste mehr als begeisternder Filme l&#228;sst sich noch lange fortsetzen. „Pistoleros“ scheint aus dem gleichen Holz geschnitzt und wartet mit aberwitzigen Charakteren, bissigem Humor  und der etwas anderen Inszenierung auf, die verschiedenste Genre-Stilistiken auf bravour&#246;se Art und Weise miteinander verbindet.</p>
<p>Die Mischung macht’s bekanntlich. Originell wie auch verbl&#252;ffend gut ist sie gelungen, diese Verschmelzung klassischer Elemente des Italowestern mitsamt einem modernen, tarantinoesken Stil. Sieht man &#252;ber die mittels einiger R&#252;ckblenden etwas verschachtelt aufgebauten Segmente der Storyline hinweg, pr&#228;sentiert sich dem Zuschauer unter anderem ein altbew&#228;hrtes Westernstrickmuster, inbegriffen so einiger pr&#228;gnanter und aus dem Genre zweifelsohne nicht wegzudenkenden Elemente wie etwa dem gro&#223;en Raub, eines finalen Showdowns oder den zwischenmenschlichen Konflikten der Beteiligten im s&#252;ndigen Kampf der zwielichtigen Ganoven. Gerade die Szene auf dem Schrottplatz l&#228;sst den Zuschauer in Gedanken postwendend ein paar Jahrzehnte zur&#252;ck schweifen und weckt Erinnerungen an den ber&#252;hmten Friedhofsshootout in „The Good, the Bad and the Ugly“. Musikalisches Theme, wie Pr&#228;sentation der verschiedeneren Protagonisten sind in starkem Ma&#223; von den Spaghetti-Western beeinflusst. </p>
<p>Ebenso orientiert sich Regisseur Shaky Gonsalez merklich an Tarantino, Richie und Co. Der modegerechte, durchgedrehte Style, die bisweilen arg ausgeflippten Kampfszenen mit einer Mischung aus fern&#246;stlichen Kampsporteinfl&#252;ssen und roher, blutiger Gewalt und die kuriosen Personengespannen offerieren ein bizzares Gesamtbild, das aus diversen Merkw&#252;rdigkeiten seinen ganz pers&#246;nlichen, besonderen Reiz zu ziehen wei&#223;. Schmerzlich wird jedoch ein wahrer Spannungsbogen vermisst, das Geschehen verl&#228;uft trotz der R&#252;ckblenden inmitten des eigentlichen Haupterz&#228;hlstranges viel zu stringent, als das sich wahrhaftig &#252;berraschende Twists auftun k&#246;nnten. Ebenso unterliegt die Charakterskizzierung allseits bekannten Mustern und wei&#223; sich davon bis zum Schluss nicht zu trennen, was sehr schade ist, da deswegen einer unpassenden Geradlinigkeit erneut N&#228;hrboden verliehen wird. </p>
<p>Dennoch, „Pistoleros“ ist eben einfach anders. Und das ist auch gut so, h&#228;lt dieses kleine St&#252;ck Zelluloid doch nichtsdestotrotz einige interessante &#220;berraschungen bereit, die dem Zuschauer dieses von der grauen Masse stark divergent erscheinende Erlebnis in nicht unerheblichem Ma&#223;e vers&#252;&#223;en.</p>
<p><strong>Bewertung: 5,5/10</strong></p>
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		<title>3:10 nach Yuma &#8211; Es besteht noch Hoffnung f&#252;r Remakes</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 13:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The-Duke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Western]]></category>
		<category><![CDATA[3:10 nach Yuma]]></category>

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		<description><![CDATA[[Einleitung] Der Western gilt ja gemeinhin als tot. Woher diese Behauptung stammt, vermag ich nicht zu verstehen. Denn obgleich die Menge der j&#252;ngst erschienenden Titel sich zwar nicht zahlreich bezeichnen kann, so haben doch einige gelungene Genre-Vertreter in den letzten Jahren die Filmstudios verlassen und eben f&#252;r mehr oder minder finanziellen Erfolg gesorgt. Das diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=the-duke-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B0015EXGT2&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=FFFFFF&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px; float:left; padding:5px; margin-right:15px; margin-bottom:10px" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><strong>[Einleitung]</strong></p>
<p>Der Western gilt ja gemeinhin als tot. Woher diese Behauptung stammt, vermag ich nicht zu verstehen. Denn obgleich die Menge der j&#252;ngst erschienenden Titel sich zwar nicht zahlreich bezeichnen kann, so haben doch einige gelungene Genre-Vertreter in den letzten Jahren die Filmstudios verlassen und eben f&#252;r mehr oder minder finanziellen Erfolg gesorgt. Das diese Spezies Film nicht allein in der Hand der Amerikaner liegt, das bezeugte ja vor nicht allzu langer Zeit der australische Ableger „The Proposition“. Dennoch, haben die Cowboys ihre Wurzeln ganz klar in den USA. Seit mehr als 90 Jahren nun schon sind sie auf der B&#252;hne vertreten und begeisterten vor allem in den 40ern und 50ern die Massen. Blickt man in die Gegenwart, so ist die Begeisterung merklich verebbt und nur noch wenige Filmfreunde wissen diese und neue Werke zu sch&#228;tzen. Obgleich die Definition Kassengift wohl jeder neuzeitlichen Western-Produktion im Wege steht, schaffen es dennoch stets aufs neue einige Filme auf die gro&#223;e Leinwand. So war 2007 ein gutes Jahr, denn mit „The Assassination of Jesse James by the Coward of Robert Ford“ (was f&#252;r ein sperriger Titel) und „3:10 to Yuma“ standen gleich zwei Neuerscheinungen Spalier und mussten sich den hohen Erwatungen von Publikum und Kritikern gleicherma&#223;en stellen. </p>
<p><span id="more-2341"></span>Wenngleich der Jesse James Ableger eher an ein im Westernsektor angesiedeltes, intensives Drama, erinnert, so bietet das Remake von „Z&#228;hl bis drei und bete“ ein eher nach klassischen Strickmustern gefertigtes Cowboyvergn&#252;gen mit allerhand Schie&#223;ereien, Staub und Pferden. F&#252;r den in New Mexiko gedrehten Film zeichnet sich kein geringerer aus, als der sp&#228;testens durch seine exzellente Johnny Cash-Biopik ber&#252;hmt gewordene James Mangold. Liest man seine Filmographie, sticht vor allem dessen vielf&#228;ltiges Spektrum an Arbeiten auf, welche jeweils unterschiedlicher nicht sein k&#246;nnten. Seine Anweisungen befolgen Oscargewinner Russel Crowe, Batman Begins-Star Christian Bale, „Captain America“ Peter Fonda und Ben Foster, welcher insbesondere durch seine Arbeit in diesem Film, wohl so einige Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben mag. N&#228;heres dazu sp&#228;ter. Im &#252;brigen gilt es noch zu erw&#228;hnen, dass sich der Film auf die gleichnamigen Kurzgeschichte von Elmore Leonard, erschienen im Jahre 1953, bezieht, auf die nur 4 Jahre sp&#228;ter die filmische Adaption von Delmer Davis folgte. Wenden wir uns nun aber erst einmal dem Inhalt zu.</p>
<p><strong>[Inhalt]</strong></p>
<p>Kriegsveteran Dan Evans ist ein armer, vom Pech verfolgter Rancher. Erst verlor er sein Bein im Krieg, die Schulden scheinen ihn zu erdr&#252;cken und zu allem &#220;bel, h&#228;lt sein &#228;ltester Sohn Papi f&#252;r einen schlaffen Feigling. Der Bandit Ben Wate scheint zugegen das genaue Gegenteil zu sein. Mithilfe seiner Bande gelingt ihm ein Raubcoup nach dem anderen und der Erfolg bei den Frauen scheint ihm Gewiss. Letzteres wird ihm zum Verh&#228;ngnis, als er sich kurz nach einem Kutschen&#252;berfall in die Arme eines Weibes begibt und daraufhin von einer Meute Revolverhelden gestellt wird. Dabei ist auch Dan Evans. Dieser tut sich bereit erkl&#228;ren bei der folgenden &#220;berf&#252;hrung mitzuhelfen und Wate befehlsgem&#228;&#223; in den 3:10 nach Yuma zu setzen. Das Bens Bande die Gefangennahme ihres Bosses nat&#252;rlich nicht einfach so hinnimmt scheint selbstverst&#228;ndlich. Eine wilde Hetzjagd entsteht, die im St&#228;dtchen Contention seinen unvermeidlichen Showdown finden wird…</p>
<p><strong>[Kritik]</strong></p>
<p>Eines l&#228;sst sich schon vorweg sagen. Mangolds j&#252;ngste Regiearbeit ist einer der besten Filme infolge der Westernver&#246;ffentlichungen in den letzten Jahren. Warum das so ist, nun, daf&#252;r gibt es vielerlei Gr&#252;nde. Nehmen wir zu aller erst einmal die Inszenierung des Ganzen. F&#252;r einen Streifen dieser speziellen Gattung gibt es ja seit jeher gewisse Rahmenbedingungen, die erf&#252;llt werden m&#252;ssen um der Bezeichnung eines Western &#252;berhaupt gerecht zu werden. Insbesondere der Location gilt dabei das Hauptaugenmerk, denn was w&#228;re denn ein Cowboy-Film ohne Pr&#228;rie, weites Land und staubig-trockenen St&#228;dtchen inmitten im Nirgendwo. Alles drei ist vorhanden und entsprechend opulent anzusehen. Schweift der Zuschauer mit seinen Augen immer mal wieder ein wenig in Richtung des Au&#223;enrums ab, dann ist das ein wahrlich gutes Zeichen f&#252;r die hervorragende Arbeit der Macher. Die Grundstimmung ist sehr harmonisch und l&#228;sst den Film sehr ausgewogen erscheinen, verleiht dem Ganzen sozusagen einen atmosph&#228;rischen Ton und l&#228;sst die Handlung um einiges intensiver wirken. Die g&#228;ngigen Genreklischees wie guter Cowboy, b&#246;ser Cowboy fanden lobenswerter Weise so gut wie keine Verwendung, zumindest wenn man von den Hauptprotagonisten ausgeht. Auf jene typische Schwarz-Wei&#223; Charakterisierung klassischer Werke hat man zugunsten vielschichtigerer Personen verzichtet, ein gro&#223;es Plus also f&#252;r die Tiefenwirkung des Filmes, der damit lobenswerter Weise nicht zur Oberfl&#228;chlichkeit verdammt wird.</p>
<p>Crow und Bale liefern dabei ein darstellerisches Glanzst&#252;ck ab. Besitzt Bales Charakter so gut wie keine sonderliche Ver&#228;nderung, erscheint dabei Russels filmischer Ego Ben Wade umso ambivalenter. Mit Sicherheit ein eiskalter Killer, steckt doch so etwas wie Moral und Anstand in ihm. Oder besser noch: Er honoriert die Taten andere, ohne dabei sich zu einem egozentrischen Selbstdarsteller zu erkl&#228;ren. Sein oftmals sanftm&#252;tig dreinblickendes Erscheinungsbild tr&#252;gt dabei aber eben leider &#252;ber dessen inneren Kern, den eines brutalen, unbarmherzigen Postkutschenr&#228;ubers und M&#246;rders, hinweg. Er lebt das Leben, welches sich Wades Sohn vielleicht w&#252;nscht. Ja, f&#252;r welches er sogar sympathisiert und den Banditen somit als unmittelbaren Kontakt zu diesem ansieht. Unabh&#228;ngig, mutig, stets die Taschen voller Geld und der gute bzw. prestigepr&#228;chtige Ruf eilt einem voraus. Er erkennt wie unterschiedlich sein Vater und Wade doch sind, wie schwach Evans anfangs noch erscheint, der arme Kr&#252;ppel, der nicht einmal Frau und Kinder ern&#228;hren kann. Wade hingegen mag den Familienvater und l&#228;sst nichts unversucht, ihn in gewisser Weise f&#252;r sich und somit seine Flucht zu gewinnen. Doch gen Ende, als er schlussendlich alleine dasteht, mit seiner todbringenden B&#252;rde, ergreift Dan Evans der Ehrgeiz, der Mut und die Courage, die er vorher nie besa&#223;, seinen Auftrag auszuf&#252;hren. Zum einen um sich, zum anderen um seinen Sohn zu best&#228;tigen, das dessen Vater doch zu mehr imstande ist, als dem erfolglosen bewirtschaften einer Ranch.</p>
<p>Mangold konzentriert sich sichtlich auf diese beiden Personen und l&#228;sst sie mit fortlaufender Spielzeit in zunehmend andere Lichter r&#252;cken. Sympathien schwanken hin und her wie der staubige Wind der Pr&#228;rie und es f&#228;llt nicht leicht zu sagen, ok, Wade ist der B&#246;se, lasst ihn sein gerechtes Schicksal ereilen und der Rancher soll heil zuhause angekommen und gl&#252;cklich leben bis ans Ende seiner Tage. Mitnichten, wird es dem Zuschauer so einfach gemacht. Weniger Schwierigkeiten bereiten dabei aber die Nebenrollen, d.h. Wade und Evans „Gefolge“. Die Gauner bestehen aus klischeehaften Stereotypen, von jeder Spezialistensorte einer und selbst Evans Familie erf&#252;llt so manche Voreingenommenheit eines Zuhauses, f&#252;r das es sich wohl zu k&#228;mpfen lohnt. Kranker Junge, h&#252;bsche Ehefrau und aufm&#252;pfiger Sohn. Nun, dabei l&#228;sst sich dem Film zu Gute halten, das der Western allgemein in seiner langw&#228;hrenden Geschichte nur &#228;u&#223;erst selten &#252;ber diese festgefahrenen Muster hinaus kam und man es in diesem Beispiel gar als gewollt ansehen kann bzw. muss. Einen Namen jedoch gilt es ferner dem Darstellereinheitsbrei besonders hervorzuheben, Ben Foster. Dessen wahnwitzig psychotisches Schauspiel regt deutlich zu Begeisterungsst&#252;rmen an. Jede Bewegung von seiner Seite, jedes Wort kommt ungemein intensiv und angsteinfl&#246;&#223;end her&#252;ber und l&#228;sst keinen Zweifel, an seiner eiskalten Seele. Doch trotz allem Sadismus ist er ein treuer Anh&#228;nger Wades und achtet diesen als seinen Boss, sozusagen die perfekte Killermaschine, welche sich jede Diebesband des Westens sicherlich immer w&#252;nschte.</p>
<p>Begeben wir uns nun einmal zum n&#228;chsten wichtigen Punkt. Wie jeder wei&#223;, besitzt wohl jeder bekannte Western ein stimmiges Theme, welche Kenner schon nach wenigen Takten erkennen l&#228;sst, wohin es wohl geh&#246;ren m&#246;ge. Der Wiedererkennungswert von Musikst&#252;cken im Westerngenre ist gemeinhin als &#228;u&#223;erst hoch einzustufen. Und das ungeachtet ihr oftmaligen Schlichtheit und den einfach gehaltenen Rhythmen. Demzufolge bildet der Todeszug nach Yuma dabei nat&#252;rlich keineswegs eine Ausnahme und bietet neben den optischen Schauwerten auch so einiges f&#252;r die Ohren. Die instrumental-musikalischen St&#252;cke werden meist von der Gitarre oder anderen, f&#252;r damals g&#228;ngigen Instrumenten dominiert, was zur Folge hat, dass ein wahrlich sch&#246;ner, metallisch und staubig-dreckig klirrender Sound entsteht, der das Geschehen aufs perfekteste hin zu untermalen wei&#223;. Auch hierbei haben die Verantwortlichen also saubere Arbeit geleistet. Dennoch besitzt der Film ein ganz gewaltiges Manko bez&#252;glich der Ausgestaltung des Drehbuches. Narrativ gesehen, gibt es bis zum Ende des zweiten Drittels nichts auszusetzen. Tempo und Handlungsfortschritt bieten ein sauberes Zusammenspiel und lassen den Verlauf ungemein fl&#252;ssig erscheinen. Keine Szene scheint unn&#246;tig oder deplaziert, selbst die eine oder andere Erweiterung h&#228;tte sicherlich nicht geschadet, um das Ganze noch etwas mehr auszubauen. Aber was sp&#228;testens um 3:00 Yumaer Ortszeit losgetreten wird, sorgt erst einmal f&#252;r ungl&#228;ubige Mienen vor den Bildschirmen. Ein Showdown geh&#246;rt ohne Frage in jeden Western, gerne auch sehr ausgedehnt. Aber den Zuschauer als bl&#246;d zu verkaufen, das geht gar nicht. 10 Minuten lang verfolgt man einen wilden Lauf von Wade und Evans quer durch die Stadt, &#252;ber H&#228;userd&#228;cher und an Verschl&#228;gen vorbei, bis hin zum errettenden Bahnhof. Das zuvor die halbe Stadt gegen sie aufgebracht wurde und es wirklich keiner der B&#246;sen schafft, die beiden w&#228;hrend ihres Marathons zumindest sichtlich anzuschie&#223;en oder ernsthaften Widerstand zu leisten, grenzt schon an absoluter Unf&#228;higkeit. Die gekauften Sch&#252;tzen verkommen als infantile Schie&#223;budenfiguren, zu bl&#246;d wenigstens eine Kugel richtig setzen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Was in „Open Range“ noch Realismus war, ist hier einfach nur unzureichende Arbeit der Macher. Den letzten Rest geben dann die Buddymovie-Einlagen, als Wade auf einmal alles daran setzt, Evans zu helfen, den Respekt seines Sohnes zu erlangen. Gewiss, so auch schon obig angesprochen, besitzt Wade sicherlich auch eine menschliche Seite, dennoch wirkt diese seelische Umwandlung unglaubw&#252;rdig und viel zu infantil in ihrer pl&#246;tzlichen Umsetzung. Und als ob das nicht genug w&#228;re, schie&#223;t der Bandenboss selbige gen Ende allesamt &#252;ber den Haufen. Dabei haben sie nichts anderes getan, als ihn befreien zu wollen, so also dann er Dank daf&#252;r. Mangold verzwickt sich in der Schlussviertelstunde in diesem unlogischem Geflecht aus &#220;bertreibung und Sinnlosigkeit, welches den Zuschauer angesichts der unerkl&#228;rlichen Geschehnisse sehr betr&#246;pelt zur&#252;ckl&#228;sst. Steigerungen hin oder her, sind keine Frage etwas feines, aber vor allem in diesem stets von Realismus gepr&#228;gten Genre sollte man vielleicht nicht zu arg versuchen noch unbedingt einen drauf zu setzen. Die Authenzit&#228;t ist dann n&#228;mlich dahin und die Stimmung verpufft im obligatorischen Sonnenuntergang. Und noch zum Schluss eine witzige Anekdote, f&#252;r den Beweis, das die Studios sicherlich nicht am Hungertuch nagen werden. Wer sich Luke Wilson f&#252;r eine Screentime von nicht einmal 5 Minuten leisten kann, f&#252;r eine Rolle, f&#252;r die vor 50 Jahren noch ein paar arme, unterbezahlte Mexikaner herhalten mussten, der hat es wirklich dicke, vielleicht sogar zu dicke.</p>
<p>„3:10 to Yuma“ h&#228;tte ein perfektes St&#252;ck Westerngeschichte werden k&#246;nnen, doch aufgrund der herben, finalen Drehbuchschnitzer langt es eben nur zu einem sehr gutem Cowboy-Erlebnis, welche aber auch ungeachtet dieses M&#228;ngels sicherlich gen&#252;gend Fans erreichen wird.</p>
<p><strong>Bewertung: 7,5/10</strong></p>
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		<title>Die glorreichen Sieben</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Oct 2008 11:42:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The-Duke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Western]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=the-duke-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B000LPR1TM&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=FFFFFF&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px; float:left; padding:5px; margin-right:15px; margin-bottom:10px" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>Akira Kurosawas Filme geh&#246;ren heute zur klassischen Elite des Asia-Films und begeistern Fans rund um den Erdball. Aber bereits schon in den 60ern machte sein Epos &#8220;Die sieben Samurai&#8221; auf sich aufmerksam – unter anderem bei Regisseur John Sturges. Diesem gefiel das Werk seines fern&#246;stlichen Regiekollegen so gut, dass er es selbst in einer eigenen Variante verfilmen wollte. Und wie sollte es zu diesen Zeiten anders sein, als aus der interessanten Thematik eines Western zu erschaffen. Einen Western, der nach seinem Erscheinen Geschichte schreiben sollte, als einer der besten Genrevertreter aller Zeiten. Doch beginnen wir lieber erst einmal am Anfang. Als Sturges 1960 die Arbeit aufnahm, hatte er ein nach heutiger Kenntnis &#228;u&#223;erst renommiertes Darsteller-Ensemble um sich versammelt. Namen wie Yul Brynner, Eli Wallach, Steve McQueen, Charles Bronson, James Coburn, der deutsche Horst Buchholz, Robert Vaughn und Brad Dexter klingen wohltuend in den Ohren wieder und versprechen mal salopp dahingesagt, nichts anderes als einen verdammt guten Film.</p>
<p><span id="more-2306"></span>In Wirklichkeit waren bis auf Yul Brynner und Eli Wallach alle anderen noch unbeschriebene Bl&#228;tter, f&#252;r die ihre Rollen als Sprungbrett f&#252;r gro&#223;e internationale Karrieren dienen sollten. Allen voran Steve McQueen machte sp&#228;ter seinen Weg und verstarb mit 50 Jahren leider viel zu fr&#252;h an einem Herzstillstand nach einer OP, die ihn eigentlich von seinem Krebsleiden heilen sollte. F&#252;r die musikalischen Aufgaben zeigte sich au&#223;erdem noch Elmer Bernstein verantwortlich. Die personellen Weichen waren gestellt, nun galt es diese nur noch so gut wie m&#246;glich zu verwenden, denn wie der geneigte Filmfreund wei&#223;, mach(t)en bekannte Namen allein noch nie einen guten Film aus. Die Geschichte um die sieben Cowboys ist dabei noch recht solide und von einem viel versprechenden, aber mitnichten revolution&#228;ren Sujet geformt, dass wie es vorerst scheinen mag, keineswegs sonderlich viele &#220;berraschungen bereithalten wird.</p>
<p><strong>[Story]</strong></p>
<p>Ein mexikanisches Dorf wird immer wieder auf neue von dem tyrannischen Bandenchef Calvera (Eli Wallach) heimgesucht. Die unfreiwilligen Abgaben von Ernte und anderen Dingen erschweren ihr Leben in einem solchem Ma&#223;, dass deren weitere Existenz gef&#228;hrdet ist. Doch da sie keine Ahnung vom Kampf, geschweige denn von Schusswaffen haben begeben sie sich zur Grenze um sich dort selbige anzueignen. Doch stattdessen treffen sie auf den Meistersch&#252;tzen Chris, der sich bereit erkl&#228;rt, obgleich die versprochene Entlohnung nicht der Rede wert ist, eine schlagfertige Truppe auf die Beine zu stellen und mit seinen M&#228;nnern Schutzdienst f&#252;r das Dorf zu leisten. Nach und nach f&#252;llt sich die Truppe mit talentierten Pers&#246;nlichkeiten und gemeinsam ziehen sie los, den armen Mexikanern Hilfe zu leisten und sie dabei auch noch kampfestauglich auszubilden. Doch Calveras Ankunft hat nicht mehr lange auf sich zu warten…</p>
<p><strong>[Kritik]</strong></p>
<p>Ist also sehr simpel das ganze und worauf es hinauslaufen wird, n&#228;mlich einen gro&#223; angelegten und m&#246;glichst bleihaltigen Showdown, d&#252;rfte jedem klar sein. Eben ein Western, nicht mehr und nicht weniger. Doch halt, so einfach lassen sich &#8220;Die glorreichen Sieben&#8221; dann aber auch wieder nicht abstempeln. Denn die typischen Westernklischees werden dann doch nicht in den Ausma&#223;en bedient, wie man vielleicht bef&#252;rchten sollte. Sturges distanziert sich merklich von der 50er Jahre g&#228;ngigen &#8220;wei&#223;-reinen&#8221; Mache, die das Genre lange Zeit beherrschte. Eintrittswunden der Kugeln werden genauso gezeigt, wie das ganze Setting einer &#8220;Mach schmutzig-General&#252;berholung&#8221; unterzogen wurde. Triste Farben, dreckiger Look und glanzlose Helden erzeugen so etwas wie die Br&#252;cke zwischen den sp&#228;ter gro&#223; aufspielenden Italowestern und klassischen Werken.</p>
<p>Von beiden ist ein Teil vorhanden und h&#228;lt sich so ziemlich die Waage. Traditionell ist die &#8220;Gut gegen B&#246;se-Geschichte&#8221;, bei der die Mexikanerfreundliche Partei diesen nat&#252;rlich postwendend zu Hilfe eilt und dabei ihrer sonst so als Treibfeder dienenden Geldgier keine Beachtung schenken. Weniger konservativ ist die Tatsache, dass alle sieben, lasterhafte Revolverhelden sind, die sich ihren Lebensunterhalt per Raub, Schie&#223;ereien und Gl&#252;cksspiel sichern. Der Schutzauftrag bietet so etwas wie die M&#246;glichkeit zur Besserung, um einmal in ihrem Leben etwas sinnvollen tun zu k&#246;nnen. Nun, an Pathos scheint es nicht zu mangeln, dennoch nimmt man dem Film seine &#8220;Einf&#228;ltigkeit&#8221; nicht &#252;bel. Andere Zeiten, andere Moralvorstellungen – so einfach ist das eben (leider) und daher darf man Sturges auch keinen Vorwurf machen.</p>
<p>Andere Regisseure gingen da noch um einiges naiver ans Werk. Umso erfreulicher hingegen ist seine narrativ sehr stringent wirkende Art zu drehen. Wie sonst auch, verzichtet der auf gro&#223;artiges Tamtam und vielerlei Spielereien, sondern verl&#228;sst sich ganz auf seine Schauspieler. Sie sollen das Geschehen bestimmen und ihnen Leben verleihen. Keine ungew&#246;hnlichen Kamerafahrten, keine besonderen Stilmittel – nur die Klasse des Mannes z&#228;hlt. Das genaue Gegenteil von zum Beispiel John Fords Art zu drehen also, da dieser sich zu gro&#223;en Teilen stets auf die Aufnahmen und entscheidende Blickwinkel st&#252;tze und diesen die Vorherrschaft in seinen Filmen lie&#223;. Doch bei dem Aufgebot an Stars, die allesamt mehr als f&#228;hig erscheinen, ist Sturges Entscheidung wieder einmal mehr als weise. Gleichwohl verliert der Erz&#228;hlfluss allerdings, bedingt durch den klaren Fokus auf die Personen, bisweilen ein wenig an Fahrt. Denn die gro&#223;en Anzahl von Protagonisten nicht ber&#252;cksichtigend, gew&#228;hrt Sturges jedem von ihnen (zu) viel Zeit, um sich und seine Rolle angemessen vorzustellen und seinen Beitrag zur Handlung deutlich zu machen. Dem ungeachtet, wird unverst&#228;ndlicherweise auf eine ausf&#252;hrlichere Besprechung der Vergangenheiten der Revolverhelden leider verzichtet.</p>
<p>Sicher, kann man sich so vielen selbst denken, aber vor allem bei Chris, dem komplexesten Charakter im Film, h&#228;tten ruhig ein paar mehr der Details eingebaut werden k&#246;nnen. Eben einfach nur, um schlicht ein besseres Verst&#228;ndnis entwickeln zu k&#246;nnen. Aber ansonsten &#252;berzeugt der Oscargewinner Yul Brynner nat&#252;rlich ebenso, wie auch die restliche &#8220;glorreiche&#8221; Truppe. Man sp&#252;rt richtig das Feuer, das zwischen den einzelnen Akteuren gebrodelt haben muss, da sich jeder besonders hervortun und die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollte. Ferner hatte Eli Wallach, als der b&#246;se Antagonist schon einmal erste Gelegenheit Erfahrungen zu sammeln, f&#252;r seine sp&#228;tere Paraderolle in &#8220;Zwei glorreiche Halunken&#8221;, macht aber auch hier schon eine sehr gute Figur. Seine Rolle des Calvera f&#228;llt aber dieses Mal einer mangelnden Skizzierung zum Opfer – gerade aufgrund seiner beinahe ambivalenten Pers&#246;nlichkeit fehlt der letzte Feinschliff, um den Charakter dieses undurchschaubaren Mannes n&#228;her verifizieren zu k&#246;nnen.</p>
<p>Dann liese sich vielleicht auch der sp&#228;tere Verrat in den eigenen Reihen plausibler erkl&#228;ren, denn das obschon die Dorfbewohner einen solchen Sieg davon getragen haben, immer noch ein Teil ihrer derart ver&#228;ngstigt und unterw&#252;rfig zu sein scheint, vermag zwar verst&#228;ndlich, dennoch aber nicht hinreichend untermauert. Da scheint es sich die Crew zu einfach gemacht zu haben, um an dieser zentralen und vor allem wichtigen Stelle die Geschichte plausibel fortf&#252;hren zu k&#246;nnen. Das darauf folgende und wieder hervorragend in Bild gesetzte Feuergefecht weis dann aber einmal mehr in vollem Ma&#223;e zu &#252;berzeugen. Hervorhebenswert ist aber auch auf alle F&#228;lle die tiefgehende Behandlung der Psychen der M&#228;nner. Zu leben, immer mit der Angst im Kopf eines Tages vom Gl&#252;ck verlassen zu werden und seinen Meister im Duell zu finden, das ist ein Gedanke der vor allem Lee (Robert Vaughn) schwer zu schaffen macht. Symbolisch daf&#252;r sei der eindrucksvoll inszenierte Albtraum genannt, welcher unverf&#228;lscht den von Angst und Selbstmitleid ersch&#252;tterten Geist ans Licht bringt. Augenscheinlich steht er mit seinen Problemen alleine da, doch im Laufe der Handlung wird deutlich, das auch Chris (Yul Brynner) und Vin (Steve McQueen) nicht davon verschont sind. Zwar weniger drastisch, aber auch sie sind ihres unruhigen Daseins m&#252;de. Der Wunsch nach einer festen Anstellung, Familie und Kindern, ist vorhanden, wirkt aber unerreichbar. Zwar haben sie so einiges in ihrem Leben vollbracht, doch im Grunde nichts, worauf sie stolz sein k&#246;nnten.</p>
<p>Die beiden machen sich ernsthaft Gedanken &#252;ber den Sinn und werden nicht, wie augenscheinlich vermutet, der Rest der Truppe vom Spa&#223; am T&#246;ten, des Geldes oder der Selbstbest&#228;tigung Willens getrieben. Selbst die &#8220;S&#246;ldner&#8221; besitzen Prinzipien und ihr wahrer Charakter kommt nach und nach immer mehr zum Vorschein. Alle sind sie gestandene und harte M&#228;nner, doch in ihrem tiefsten Inneren sehnen sie sich nach Geborgenheit, Sicherheit und Liebe. Wenngleich die, ihre jeweiligen unterschiedlichen Typen betreffend besetzte Gruppe unoriginell erscheinen mag, so steckt entgegen dem ersten Eindruck viel mehr Tiefe in den Charakteren, als es vorerst den Anschein hat. Hierbei wird wieder einmal mehr deutlich, inwiefern Sturges sich vom klassischen Personenbau entfernt hat, denn solch eine komplexe Darstellung der Helden hatte in den 40ern und 50ern wahren Seltenheitswert.</p>
<p>Die Moral von der Geschicht ist dann auch wieder ganz verquer gegen&#252;ber den alten Genrewurzeln: Nicht die siegreichen Besch&#252;tzer sind am Ende die wahren Gewinner, sondern die armen Farmer. Verlieren konnten die tapferen M&#228;nner nichts, doch f&#252;r die Bauern ging es um ihre pure Existenz. Durch ihren Mut und Einsatz sicherten sie sich und ihren Angeh&#246;rigen wieder ein besseres Leben, fernab der Angst gen&#246;tigt und ausgenutzt zu werden. Sie wussten wof&#252;r sie k&#228;mpften, doch f&#252;r was stritten die Sieben? Wohl aus dem noblen Grund einmal das richtige tun zu k&#246;nnen und etwas zu vollbringen, das Fr&#252;chte tragen wird und nicht am Friedhof auf dem H&#252;gel begraben werden muss. Die Wende war also eingel&#228;utet und der klassische Western, so wir eh er jahrzehntelang vorherherrschte musste sich neuen und mit Sicherheit realit&#228;tsn&#228;heren &#196;nderungen hingeben – der strahlende Held, der sein Tun niemals hinterfragte und stets auf sich beharrte galt von nun an der Vergangenheit an. John Sturges verewigte sich mit seinen moralisch ungemein wertvollen &#8220;Glorreichen Sieben&#8221; zu Recht in den Analen des Amerikanischen Western-Genres.</p>
<p>Auch wenn die Idee nur geklaut gewesen sein mag, was einen kleinen bitteren Beigeschmack hinterl&#228;sst, so spricht die geschichtstr&#228;chtige Umsetzung dennoch f&#252;r sich. Des Weiteren machen auch die hervorragend komponierte Filmmusik und die phantastischen Landschaftsaufnahmen einen ansprechenden Eindruck, der sich in die &#252;brige Begeisterung fugenlos einzuf&#252;gen vermag. Die minimalen Fehler im Handlungsfluss und der Charakterzeichnung k&#246;nnen dieser nur noch die Euphorie der Vollkommenheit verwehren. Dies gelang acht Jahre sp&#228;ter nur Sergio Leone in seinem Meistwerk &#8220;Spiel mir das Lied vom Tod&#8221;, der den virtuosesten Abgesang auf die Cowboy-&#196;ra aller Zeiten schuf.</p>
<p><strong>Bewertung: 9/10 Punkten</strong></p>
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		<title>Filmkritik: Bandidas &#8211; Robin Hood hat Br&#252;ste und lebt im Wilden Westen</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2007 07:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gnislew</dc:creator>
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<p><span id="more-619"></span>
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<div class="myinlineborder"  style="width:100px"><a  href="http://www.sneakfilm.de/wp-content/myfotos/bandidas/Bild_19jpeg_3287x2184.jpg"  title=""><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.sneakfilm.de/wp-content/myfotos/bandidas//tumbs/tmb_Bild_19jpeg_3287x2184.jpg" alt="" title="" width="100" height="66"  /></a></div>
</div>
<p><strong>[STORY]</strong></p>
<p><strong>Maria (Penélope Cruiz)</strong> und <strong>Sara (Salma Hayek)</strong> kommen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, doch haben sie einen gemeinsamen Feind: die Eisenbahngesellschaft. <strong>Sara</strong> wurde ihr Land von der Eisenbahngesellschaft enteignet und es deutet alles darauf hin, dass die selben Leute hinter der Ermordung von <strong>Marias</strong> Vater stecken. So schlie&#223;en sich die beiden ungleichen Frauen zusammen und wollen die fiesen Pl&#228;ne der Gesellschafter aufdecken. Hilfe bekommen sie dabei von <strong>Quentin (Steve Zahn)</strong>, der sich zwar etwas schusselig angestellt, schlussendlich aber eine gro&#223;e Hilfe f&#252;r <strong>Maria</strong> und <strong>Sara</strong> ist.</p>
<p>Zwischen den beiden <strong>&#8220;Bandidas&#8221;</strong> und der Eisenbahngesellschaft entbrennt ein spannender und humorvoller Kampf um die Zukunft.</p>
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<div class="myinlineborder"  style="width:100px"><a  href="http://www.sneakfilm.de/wp-content/myfotos/bandidas/Bild_24jpeg_3292x2185.jpg"  title=""><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.sneakfilm.de/wp-content/myfotos/bandidas//tumbs/tmb_Bild_24jpeg_3292x2185.jpg" alt="" title="" width="100" height="66"  /></a></div>
</div>
<p><strong>[MEINE MEINUNG]</strong></p>
<p>Was kann schon gro&#223; schiefgehen, wenn zwei Sch&#246;nheiten wie <strong>Penélope Cruiz</strong> und <strong>Salma Hayek</strong> in einem Film die Hauptrolle spielen? Eine Menge! Bei <strong>&#8220;Bandidas&#8221;</strong> geht allerdings nahezu gar nichts schief. Die beiden Hauptdarsteller schaffen es sehr schnell sich nicht nur die m&#228;nnlichen Sympathien zu erspielen, sondern auch die des weiblichen Publikums und auch die m&#228;nnliche Schauspielerriege kann den Zuschauer &#252;berzeugen.</p>
<p>Hinzu kommt, dass das Regieduo <strong>Joachim Roenning (Dag 1)</strong> und <strong>Espen Sandberg</strong> den Film immer mit einem Augenzwinkern und viel Humor inszeniert hat ohne dabei zu irgendeiner Zeit l&#228;cherlich zu wirken. Dabei setzt das Duo auf die verschiedensten Stilmittel wie zum Beispiel den klassischen Slapstick oder ausgefeilte Wortgefechte.</p>
<p>Auch die Action kommt in <strong>&#8220;Bandidas&#8221;</strong> nicht zu kurz und auch da machen die beiden weiblichen Hauptdarstellerinnen eine gute Figur. Wirken in vielen Filmen Frauen als Actionheldin unfreiwillig komisch, passt dieses Bild ausgesprochen gut zu den gut ausstaffierenden Darstellerinnen <strong>Cruiz</strong> und <strong>Hayek</strong>.</p>
<p>Ein Kritikpunkt gibt es dennoch anzumerken. Die Story von <strong>&#8220;Bandidas&#8221;</strong> ist leider arg voraussehbar. Schnell wird klar, was wer als n&#228;chste macht und welche Wendungen die Story nehmen wird. Dadurch kommt es zu einem Punktabzug in der der Gesamtnote.</p>
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<div class="myinlineborder"  style="width:100px"><a  href="http://www.sneakfilm.de/wp-content/myfotos/bandidas/Bild_03jpeg_3346x2196.jpg"  title=""><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.sneakfilm.de/wp-content/myfotos/bandidas//tumbs/tmb_Bild_03jpeg_3346x2196.jpg" alt="" title="" width="100" height="65"  /></a></div>
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<p><strong>[FAZIT]</strong></p>
<p><strong>&#8220;Bandidas&#8221;</strong> ist perfektes gute Laune Kino. Die einfach gestrickte Story und die beiden h&#252;bschen Hauptdarstellerinnen garantieren einen entspannten Abend vor dem Fernseher.</p>
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<div class="myinlineborder"  style="width:100px"><a  href="http://www.sneakfilm.de/wp-content/myfotos/bandidas/Bild_09jpeg_3270x2190.jpg"  title=""><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.sneakfilm.de/wp-content/myfotos/bandidas//tumbs/tmb_Bild_09jpeg_3270x2190.jpg" alt="" title="" width="100" height="67"  /></a></div>
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<p><strong>[FACTS]</strong></p>
<p>Titel: <strong>Bandidas</strong><br />
Originaltitel: <strong>Bandidas</strong><br />
Jahr: 2006<br />
Regisseur: Joachim Roenning, Espen Sandberg<br />
Drehbuch: Luc Besson, Robert Mark Kamen<br />
Darsteller: Penélope Cruz &#8211; Maria<br />
Salma Hayek &#8211; Sara<br />
Steve Zahn &#8211; Quentin<br />
Dwight Yoakam &#8211; Jackson<br />
Denis Arndt &#8211; Ashe<br />
Audra Blaser &#8211; Clarissa Ashe<br />
Sam Shepard &#8211; Bill Buck<br />
Ismael &#8216;East&#8217; Carlo &#8211; Don Diego<br />
Gary Cervantes &#8211; Pedro<br />
José María Negri &#8211; Padre Pablo<br />
Lenny Zundel &#8211; Bernardo<br />
Edgar Vivar &#8211; Expl. Bank Manager<br />
Ernesto Gómez Cruz &#8211; Brujo<br />
Filiberto Estrella &#8211; Midget<br />
Yomo Tlazotlalli &#8211; Gordo<br />
Land: Frankfreich, Mexiko, USA<br />
L&#228;nge: 93 Minuten<br />
Genre: Action, Kom&#246;die, Western<br />
Altersfreigabe: FSK freigebeben ab 12 Jahren<br />
Verleih: Universum Film</p>
<p><em>Die Rechte der verwendeten Bilder liegen bei Universum Film.</em></p>
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