Susan Sarandon in „Arbitage“: 10 Fakten zur Oscar-Preisträgerin

Sie war schon Nonne, Hexe, Groupie, Geliebte und Ehefrau, überzeugt durch leidenschaftliches Schauspiel und nimmt kein Blatt vor den Mund: Susan Sarandon führt sowohl privat als auch in ihren Filmen ein spannendes Leben, was aktuell in ihrem neuen Film „Arbitrage“ (2012) mit Richard Gere zu sehen ist, der am 7. Juni auf DVD und Blu-ray erscheint. Wir haben 10 Fakten zum Leben der Oscar-Gewinnerin gesammelt:

Name it!Susan Sarandon wurde als Susan Abigail Tomalin am 4. Oktober 1946 geboren und erhielt ihren Nachnamen durch die Heirat mit dem Schauspieler Chris Sarandon 1967. Auch nach der Scheidung 1979 behielt sie den Namen als Künstlernamen bei. Chris Sarandon war der erste Mann im Leben der Schauspielerin, die Ehe hielt 12 Jahre.

Die Toyboy-Story – Nach dem Aus der Ehe 1979 gab Sarandon öffentlich bekannt, dass sie nicht mehr an die Ehe glaube. Es folgten mehrere Beziehungen, u.a. zu dem italienischen Filmemacher Franco Amurri und dem Schauspieler, Regisseur und Produzenten Tim Robbins, mit denen sie auch Kinder hat. Aktuell tut sie es Demi Moore und Madonna gleich und folgt dem neuen Hollywoodtrend: sie ist mit ihrem 30 Jahre jüngeren Geschäftspartner Jonathan Bricklin zusammen, der – rein alterstechnisch – auch ihr Sohn sein könnte. Susan Sarandon jedoch pfeift auf Konventionen und soll Gerüchten zufolge so glücklich sein, dass sie jetzt sogar doch wieder an Heirat denkt!

Ausbildung – Aufgewachsen in einer streng katholischen Familie italienisch-walisischer Herkunft zog es Sarandon nach dem Schulabschluss an die Catholic University in Washington, D.C. Allerdings belegte sie neben den Kursen Schauspiel und Englisch das eher weniger katholisch anmutende Fach „Militärstrategie“.

Aller Anfang… – Man mag es kaum glauben, aber auch Susan Sarandon hat mal klein angefangen. Wie andere Studenten verdiente auch sie sich neben dem Studium Geld mit Nebenjobs dazu. Sie war Sekretärin, Putzfrau und – weniger überraschend – Model!

Kinder, Kinder!Sarandon hat drei Kinder. Ihre Tochter Eva Amurri (*1985) stammt aus der Beziehung zum Italiener Franco Amurri, mit Tim Robbins hat sie die beiden Söhne Jack Henry (*1989) und Miles Guthrie (*1992). Eva Amurri ist ebenfalls Schauspielerin und war mit ihrer Mutter in „Groupies Forever“ (2002) zu sehen.

And the Oscar goes to…Susan Sarandon war insgesamt fünfmal für den Oscar nominiert und erhielt ihn schließlich 1995 für ihre Rolle als Ordensschwester Helen Prejean im Todesstrafendrama „Dead Man Walking – Sein letzter Gang“ (1995).

Ausgezeichnet! – Auch an Golden Globes-Nominierungen mangelt es der Schauspielerin nicht: schon Acht Mal winkte ihr der Preis, zuletzt für den Fernsehfilm „Bernard and Doris“ (2006).

Wild Child – Von wegen brav, auch Verhaftungen hat Susan Sarandon schon hinter sich. Allerdings stets für einen guten Zweck: Sie wurde auf mehreren Demonstrationen, unter anderem gegen die Giftspritze und den elektrischen Stuhl, von der Polizei festgenommen. Auch wurden ihr 1993 künftige Auftritte bei den Oscar-Verleihungen untersagt, da sie gemeinsam mit Tim Robbins in einer unvorbereiteten Rede darauf hingewiesen hatte, dass HIV-positive Flüchtlinge aus Haiti von der amerikanischen Regierung in Guantanamo festgehalten wurden. In einem Interview im Jahre 2011 bezeichnete sie den damaligen Papst Benedikt XVI. als Nazi – und wurde prompt von der Anti-Defamation League dazu aufgefordert, sich zu entschuldigen. Auch sonst schlagen ihre Statements Wellen: Marihuana beispielsweise hält sie nicht für eine Droge und spricht sich für eine Legalisierung aus. Sie kenne viele Künstler und Regisseure, die fleißig arbeitende Kiffer sind. Wenn sie ihre Söhne beim Kiffen erwischen würde, so Sarandon, würde sie auf keinen Fall durchdrehen.

Olympia – Ein Mal die olympische Flagge tragen: Check! Bei der Eröffnungsfeier der XX. Olympischen Winterspiele 2006 in Turin trug die bekennende Pazifistin gemeinsam mit sieben weiteren Frauen die Olympische Flagge ins Olympia-Stadion.

Aktuelles – Ab dem 7. Juni ist Susan Sarandon zusammen mit Richard Gere, Tim Roth und Laetitia Casta im Thriller „Arbitrage“ (2012) zu sehen. Robert Miller (Gere) scheint mit seinen 60 Jahren alles erreicht zu haben: Er ist erfolgreicher Hedgefonds-Manager in New York, hat eine tolle Frau (Sarandon) und liebevolle Familie. Insgeheim jedoch hat er viel zu verbergen: Miller versucht verzweifelt, sein Unternehmen zu verkaufen um Betrügereien zu verwischen, und auch der Schein des treuen Ehemanns trügt, denn er hintergeht seine Frau mit der französischen Kunsthändlerin Julie (Casta). Als ihm ein blutiger Fehler unterläuft, muss er sich seinen eigenen moralischen Grenzen stellen. Richard Gere und Susan Sarandon in Topform!

Hier der Trailer zu „Arbitrage“:

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